Kunst, Technik und Wissenschaft

Projekt Neurobiologie

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Während der Malereibedarf heutzutage ein gut organisiertes Verkaufssystem ist, mussten Künstler früher stets verschiedenste Farben selbst herstellen, anrühren oder mischen. Das technische und wissenschaftliche Wissen war damit Grundvoraussetzung für die Erstellung des Malmaterials und damit die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche künstlerische Arbeit. Wobei ohnehin anzumerken ist, dass die Wissenschaft und die schöne, ästhetische Kunst in früheren Jahrhunderten nicht getrennt waren. Erst nach der Renaissance - und teils sogar um einiges später - wurde die bildnerische Kunst als etwas Eigenständiges, nicht nur Handwerkliches, wahrgenommen. Die künstlerische Facette des vorliegenden Projektes bewegt sich in diesem Wechselspiel.

Die zweite Verbindungsstelle ist das High-Tech-Mikroskop selbst. Welche Möglichkeiten bieten sich für künstlerisch arbeitende junge Menschen durch den Zugang zu dem High-Tech Equipment. Wie könnte ein fliegendes Labor zu neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten beitragen. Einige Projektideen sind bereits im Rahmen des BIOKoSMoS entstanden und könnten für Flying Lab Projekte zur Verfügung stehen:

  • Hautbilder: Ein feines Projekt, das in mehreren Schulen gleichzeitig entstanden ist. Im Musisches Gymnasium in Salzburg begannen Schülerinnen mit Tusche und Tinte die eigene Haut zu bemalen und dann Teile der Haut, Handballen und Zwischenräume mikroskopisch aufzunehmen. Der eigene Körper als zu erforschendes Objekt, die faszinierende und manchmal doch fast ekehaft wirkende eigene Haut lassen niemanden ohne Eindruck. Das Ich als Leinwand. Aber auch die Haut als Abbild des Selbst, Aufschürfungen, Wunden, Blut, Verletzungen, beängstigende Muttermale oder Narben als geschichtenerzählende Hautzeichen. Eine andere Idee entstand nebenbei im BG/BRG Reutte, wo wir die auf die Haut aufgemalenen Namen und Botschaften im Panoramamodus so fotografierten, dass daraus, verbunden mit dem biologischen Hautmuster, große Wandbilder entstehen.

  • Ins Bild einigschaut: Ein Bild ist mehr als wir zu sehen vermögen. Im BG/BRG/BORG St. Johann im Pongau wurde eine kleine Bleistiftzeichnung mit starker vergrößerung als Panorama zusammengestellt. Jeder Bleistifttstrichteil wird ein Abdruck seiner Zeichenfläche, ein zufälliges Bild. Diese Zeichnungen oder Bilder als großer Drucke entfalten eine völlig andere Wirkung als das Original. Im BG/BRG Judenburg gingen wir auf die Suche nach anderen Spuren eines in Rovin im Freien gemalten Ölbild. Darin ließen sich eine Vielzahl von in der Farbe festgeklebten Insekten entdecken, die im Wechselspiel mit der Farbe berührende Bildelemente ergaben.

  • Weitere Ansätze: Bereits gearbeitet wurde an einem "Magnettheater" mit Eisenspänen, Wassertropfenbilder mit Pigmenten in kleinen Tropfen, aber auch an musterbildenden Filmen und Verläufen mit Flüßigkeiten oder Rauchbildern. Sehr spannend ist auch die Möglichkeit mit dem Mikroskop versteckte Muster an Oberflächen oder Tieroberflächen zu entdecken. Daraus ließen sich aneinander reihbare Musterbilden erstellen, die sich zu einer neuen Tapeten umarbeiten ließen: die mikroskopische Welt als Ideengeber für Design, Gestaltung und "Wohndesign"?

 

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BIO-KoSMoS : a sparkling science project

Projekt-Galerie

Gmunden xxx xxx xxx xxx xxx xxx xx xxx




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Fachbereich Molekulare Biologie
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