Projektteile: Übersicht

Das BIOKoSMoS-Projekt ist eine ausgewogene Mischung zwischen Wissenschaft, Kunst und Bildung und besteht aus vier Projektteilen.
Das Hauptforschungsziel ist es, hochreine allergieauslösende Substanzen (Allergene) für die Therapie mit sogenannten zellfreien Systemen zu erzeugen. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schhülern wird das System mit Hilfe von grün fluoreszierenden Proteinen getestet und optimiert. Diese leuchtenden Eiweiße werden von den jungen Wissenschafterinnen und Wissenschafter zu verarbeitbaren Farbstoffen modifiziert, um dafür kleine Kunstwerke für den BioArt Bereich zu schaffen. Im Rahmen des Projektes wird zudem mit einem digitalen Mikroskop ein sog. "Flying Lab" für Schulen in ganz Österreich aufgebaut sowie evaluiert.

Zellfreies Expressionssystem für Allergene

Neue Allergene für die Medizin 1

Im Projekt wird Proteinexpression von Allergenen und fluoreszierenden Proteinen in einem zell-freien System etabliert. Das ermöglicht, veränderte Allergene für den Therapieeinsatz im high-throughput Verfahren zu testen. Dafür fokussieren wir im Projekt auf Ragweed-Allergien und Allergien gegen Proteine in Zypressenpollen. Speziell Ragweed, ein aus Nordamerika eingebrachtes Kraut, ist in Österreich für immer mehr allergische Erkrankungen verantwortlich. Zypressenallergien stellen hingegen im Mittelmeerbereich ein massives Gesundheitsproblem dar. Mit dem Sparkling Science Projekt wollen wir die Basis für neue Möglichkeiten für gezielte Allergietherapien schaffen.

Molekularbiologische Farbstoffe für die Kunst

"Malen mit Quallen" 2

Die für die Etablierung der zellfreien Proteinexpression notwendigen leuchtenden Proteine werden direkt als Pigment-Material für die Herstellung und Testung von BioArt-Tinten und BioArt-Malfarben verwendet. GFP, eine Abkürzung für "grün fluoreszierendes Proteien", stammt aus Tiefseequallen und wird in der Forschung sehr häufig als sogenanntes Marker-Protein eingesetzt. Dafür wird dieses biologische Farbsystem gemeinsam mit den SchülerInnen für die künstlerische Verwendbarkeit adaptiert und auf unterschiedlichen Mal- und Druckoberflächen getestet. Eine Ausstellung der daraus entstehenden Kunstwerke soll einer breiten Öffentlichkeit zeigen, wie nahe Wissenschaft und Kunst liegen und wie folgerichtig es für ein modernes Innovationsmanagement ist, diese Bereiche näher zueinander zu führen.

Flying Lab für digitale 3D-Mikroskopie

Modernstes Labor für ALLE Schulen 3

Für eine moderne und nachhaltige Wissenschaftspädagogik wird mit dem Projekt die Basis für ein weiteres Flying Lab geschaffen – für Schulen österreichweit. Die Flying Labs sind eine preisgekrönte Bildungsinitiative, die wir schon seit Jahren erfolgreich einsetzen, um moderne Wissenschaft direkt in die Schule zu bringen, was nachhaltig eine erfolgreiche Kooperation von Uni und Schule gewährleistet. Die fünf Schulen testen im Zuge des Projektes unterschiedlichste Einsatzgebiete für das Mikroskop. Wie kann der biologische Unterricht mit dem zur Verfügung stehenden High-Tech-Equipment noch spannender gemacht werden? Kann das Flying Lab für Projekte in Physik oder Chemie eingesetzt werden, um zum Beispiel Oberflächen, Mineralien oder chemische Vorgänge genau unter die "Super-Lupe" zu nehmen? Lassen sich vielleicht sogar fächerübergreifende Projekte mit bildnerischem Gestalten, Musik und Geschichte verwirklichen?

Open Education: Lernen ohne Grenzen

Another open brick in the wall 4

BIOKoSMoS wagt einen Spagat zwischen Biotechnologie, Medizin und moderner Kunst - verbindet diese miteinander. Dafür wird junges, schräges Denken von Schülerinnen benötigt. Unsere Bestrebung ist es, junge Leute für wissenschaftliches Denken und Arbeiten zu begeistern UND dabei die Forschungsziele zu verfolgen, neue Verfahren zu Allergenexpression zu etablieren sowie weltweit einzigartige biotechnologische Malmaterialien zu schaffen.
Mit Hilfe der Flying Labs und einer breiten Vernetzung - ganz im Sinne von „open innovation“ - will BIOKoSMoS den Ideenreichtum junger Menschen in die Forschung hineintragen. Ein Schwerpunkt von „BIOKoSMoS“ ist also unter anderem die langfristige Vernetzung zwischen der Forschung an der Universität Salzburg und den Schulen. Zu diesem Zweck wird ein modernes Kommunikationsnetzwerk geschaffen sowie von den Schülerinnen und Schülern getestet. Neben dem Einsatz von Blogs, Wikis oder Sozialen Netzwerken wie WhatsApp werden sowohl ein Mentorensystem, Forschungs-Bildungs-Webinare als auch ein Innovations-Think-Tank aufgebaut und evaluiert.
Dabei ermöglichen die Webinare (Web-Seminare), dass Vorträge von Forschern und Forscherinnen oder auch Laborarbeit an der Universität live und interaktiv zu allen Partnerschulen übertragen werden können. In der Rolle als Mentorinnen und Mentoren führen Forscherinnen und Forscher der Universität besonders motivierte und begabte Schüler/innen verstärkt an universitäre Forschung heran oder unterstützen diese bei der Vernetzung in Hinblick auf deren vorwissenschaftlichen Arbeiten.

BIO-KoSMoS : a sparkling science project

Projekt-Galerie

Gmunden xxx xxx xxx xxx xxx xxx xx xxx




sparkling science

Kontaktinfos

Universität Salzburg
Fachbereich Molekulare Biologie
Dr. Michael Wallner
Hellbrunnerstrße 34
5020 SALZBURG
Tel: +43 662 8044 5975
michael.wallner@sbg.ac.at

DNA-Consult Sciencetainment, OOE
Mag. Reinhard Nestelbacher
office@sciencetainment.com

 

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